Impotenz - Erektile Dysfunktion
Impotenz oder auch erektile Dysfunktion, ist eine sehr häufig auftretende sexuelle Störung bei Männern. Laut des „Kölner Erfassungsbogen zur Erektilen Dysfunktion“ (kurz KEED) leiden knapp 19% der deutschen Männer an einer erektilen Dysfunktion, zu der auch Impotenz gehört.
Impotenz ist nicht, wie viele vermuten, vom Alter abhängig, sondern kann jede Altersgruppe betreffen. Jüngere Männer sind besonders anfällig für immer wiederkehrende Probleme mit Nerven, Stress und Leistungsdruck.
Glücklicherweise ist Impotenz im Normalfall ein temporäres Problem, das sich in dem meisten Fällen behandeln lässt. Es gibt viele effiziente Behandlungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die medikamentöse Einnahme von Viagra, Cialis oder Levitra, oder auch die nicht verschreibungspflichtige Variante, wie etwa Beratungsgespräche oder Therapiesitzungen.
Definition von Impotenz
Impotenz bezeichnet die Unfähigkeit eine Erektion zu bekommen bzw. diese zu halten, um einem befriedigenden Sexleben nachzugehen. Die bedeutet entweder, dass eine gewünschte Erektion nicht möglich ist oder aber das frühzeitiger Erschlaffen des Glieds während oder bevor des Liebesaktes.
Wenn Sie dieses Problem bereits selbst mehrmals über eine kurze Zeitspanne erfahren haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen oder hier eine Onlinekonsultation starten, um den tatsächlichen Ursprung Ihres Problems ausfindig zu machen und diesen gezielt zu behandeln.
Was läuft falsch?
Hinter einer Erektion steckt ein sehr komplizierter chemischer Prozess. Empfängt das Gehirn einen sexuellen Sinnesreiz, wie etwa eine Berührung, werden Nervenimpulse über das Rückenmark an den Penis weitergeleitet. Diese ermöglichen einen verstärkten Blutfluss in den Zwillingskammern des Penis, auch Penisschwellkörper genannt. Das Nukleotid cGMP wird freigesetzt, das die Muskeln des Gliedes entspannt. Dadurch gelangt mehr Blut in den Penis, was schließlich die Erektion herbeiführt.
Bereits während dieses Vorgangs wird das Enzym PDE-5 gebildet und ausgeschüttet, um später auf natürliche Weise das cGMP zu vernichten und somit den Penis in seinen Ausgangszustand zurück zu führen.
Impotenz entsteht, wenn dieser komplexe Vorgang in irgendeiner Art und Weise gestört wird. Oft ist die Unausgeglichenheit zwischen dem cGMP und dem PDE-5 der Grund. Entweder produziert der männliche Körper zu wenig cGMP oder aber er schüttet zu viel PDE-5 aus. Beides führt zur Impotenz. Ein weiterer häufig auftretender Grund ist die Verengung der Blutgefäße, hervorgerufen durch äußere Faktoren, wie etwa verstärktes Rauchen.
Ursachen von Impotenz
Im ersten Schritt ist es wichtig den Ursprung des Erektionsproblems ausfindig zu machen, um dann im weiteren Schritt mit der passenden Behandlung zielgerecht anzusetzen.
Selbsttest: Um auf einfachstem Wege herauszufinden, ob auch Sie von einer Langzeitimpotenz betroffen sind, sollten Sie einfach auf den morgendlichen Zustand Ihres Penis achten. Haben Sie eine Erektion, so ist ihr Problem nicht physisch bedingt. Ebenso gilt, sollten Sie wie gewohnt masturbieren können, ist Ihr Problem psychisch.
Impotenz kann sowohl durch psychische, wie auch durch physische Ursachen hervorgerufen werden. Eine kurzzeitige Impotenz entsteht oftmals durch psychische Probleme, wie etwa Stress, Depression oder Ängste. Sich häufende Erektionsprobleme über eine größere Zeitspanne sind eher physischen Ursprungs, wie die konsequente Einnahme von Medikamenten oder auch ein ungesunder Lebensstil.
Psychologische Ursachen:
- Schuldbewusstsein
- Depression
- Angst
- Stress
- Erschöpfung
- Konflikte mit dem Partner
- Ungelöste sexuelle Orientierung
- Sexuelle Langeweile
Physische Ursachen:
- Diabetes
- Rauchen
- Alkolismus
- Verschleiß der Arterien
- Übergewicht
- Medikamente
- Cerebrale- oder Rückenmarksverletzungen
- Operationen an der Prostata oder Hinterleib
Die richtige Behandlung finden
Zu allererst sollten Sie Ihr Problem mit Ihrem Partner und einem Arzt diskutieren, um so die Ursache für Ihren Zustand ausfindig zu machen. Sollte es Ihnen zu unangenehm sein, dieses mit Ihrem eigenen behandelnden Arzt zu besprechen, können Sie hier bequem eine Onlinekonsultation starten.



